Wiedersehen mit Team Mittelhessen

Am Samstag startet die U18-Vertretung der DJK Brose Bamberg in das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft in der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga WNBL. Zur ungewohnten Zeit, nämlich um 18:30 Uhr, trifft das Team um Kapitänin Jana Barth in der heimischen BasKIDhall auf das Team Mittelhessen. Nachdem der TS Jahn München und die Dragons Rhöndorf das Viertelfinale bereits letztes Wochenende eröffneten – die Isarstädterinnen gewannen Spiel eins klar mit 67:46 –, ziehen die Mädchen der DJK Brose Bamberg und die Hessinnen nun nach.

Beide Mannschaften sind sich dabei nicht fremd, verbrachte man schon die Hauptrunde miteinander. Während die Schabacker/Hammerl-Truppe das Hinspiel am vierten Spieltag zunächst knapp mit 53:58 gegen Team Mittelhessen verlor, glänzte man im Heimspiel des neunten Spieltages beim deutlichen 75:55-Sieg. Die DJKlerinnen schlossen die Hauptrunde anschließend als Tabellenerster ab, das Nachwuchsteam von Bundesligist BC Marburg wurde Gruppendritter. Doch in den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Sowohl Bamberg als auch Marburg schaffte durch den neuen Modus aus Hin- und Rückspiel den souveränen Sprung in das Viertelfinale, wo es nun im Format “best-of-three“ zum erneuten Aufeinandertreffen kommt.

Spannend wird diese Begegnung allemal, besonders da beiden Mannschaften in einem der beiden Hauptrundenspiele ihre Topscorerinnen fehlten. So ist mit einem Blick auf die Statistik nicht verwunderlich, dass im mittelhessischen Team von 15 Spielerinnen nur fünf Spielerinnen bisher alle zehn Partien absolvierten. Doch von den Umständen auf dem Papier lassen sich die Mädchen und ihre Trainer nicht beeindrucken. Coach Hammerl meint: „In den Playoffs wird jedes Team nahezu unberechenbar, so ist es auch für das Team Mittelhessen. Die Mannschaft hat sich in der Saison bereits stark präsentiert, darauf stellen wir uns auch jetzt ein. Wir haben gut trainiert und blicken positiv auf die Partie.“

Tip-Off ist am Smastag um 18.30 Uhr in der BasKIDhall Bamberg. Die DJK Brose Bamberg freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

Foto: Sebastian Gut