Langens Dreierserie entscheidet Begegnung

Bamberg startete stark in die Begegnung, verteidigte gut als Team und wurde offensiv vor allem durch Nina Kühhorn (8 Punkte im ersten Viertel) und Julia Förner (7 Punkte) getragen. So führte man mit 18:22. Es lief weiterhin, Jana Barth (erfolgreicher Korbleger mit Foul), Julia Volk und Kim Siebert legten zum 20:28 nach. Langen konterte dann aber vor allem über Paula Süßmann und Monika Wotzlaw. Die Gastgeberinnen erhöhte nun den Druck in der Verteidigung und Bambergs Wurfquote ging herunter. Halbzeitstand 38:33 für Langen. Nach der Pause traf Langen in den ersten vier Minuten mehrere Dreier in Folge (Wotzlaw 4 von 6), Bamberg war in dieser Phase lediglich durch einen Halbdistanzwurf von Nina Kühhorn erfolgreich. Das sah früh nach der Vorentscheidung aus, denn bis zum Viertelende blieb der Abstand nun konstant (63:47 für Langen). Noch war die Begegnung jedoch nicht entschieden. Kim Siebert, Nina Kühhorn und Sarah Spiegel konnten zu Beginn des letzten Viertels mit Ballgewinnen und sechs schnellen Punkten auf 63: 53 verkürzen. Jana Barth legte mit einem Steal und erfolgreichen Korbleger nach, jedoch baute Langen nervenstark die Führung per Dreier wieder aus. Nach 35 Minuten stand es 70:55. Die wiederum bravourös kämpfenden acht Bambergerinnen gaben nicht auf, konnten den Rückstand bis zum Ende aber nicht mehr nennenswert verkürzen, Endstand 81:67. DJK-Trainer Steffen Dauer bilanziert: „Der zerklüftete Corona-Spielplan hat uns bis auf unser gewonnenes Heimspiel seit Monaten bisher nur Auswärtsspiele beschert. Gegen die Spitzenteams aus Bad Homburg und Rhein-Main haben wir in den letzten beiden Spielen mit unserer körperlich unterlegenen 7er bzw. 8er Rotation dennoch über 35 Minuten auf Augenhöhe agiert und tolle Spiele gezeigt. Dass unser sehr junges Team in der Crunchtime auswärts die wenigen, entscheidenden Würfe nicht getroffen hat, dafür gibt es auch Gründe. Wir müssen über die komplette Spielzeit mit wenigen Spielerinnen extrem hart verteidigen, um im Rennen zu bleiben. Dass wir dann in der Fremde in den letzten beiden Spielen dennoch nicht gewonnen haben, ist zwar schade, aber wir waren jeweils nah dran und haben uns bei starken Gegnern Respekt erarbeitet. Zudem hoffen wir darauf, in der kommenden Heimspielserie (sechs Begegnungen), eben gerade diese wenigen, wichtigen, spielentscheidenden Würfe zu treffen und dann noch den ein oder anderen Sieg einzufahren. Denn durch die Aussetzung der Abstiegsregel können wir befreit aufspielen.“

Förner (21); Kühhorn (15); Barth (12); Siebert (10); Volk (4); Spiegel (3); Hübschmann (2); Hummel.