Junge Bambergerinnen belohnen sich nach tollem Auftritt mit Heimsieg

Zwar konnten die DJKlerinnen zu ihrer lang erwarteten Heimpremiere keine Zuschauer in der Halle empfangen, jedoch verfolgten knapp 200 Zuseher im Livestream den ersten Heimauftritt der Bambergerinnen. Sie wurden nicht enttäuscht, Bambergs acht Eigengewächse siegten nach einem überaus spannenden Spiel knapp mit 71:70. Jana Barth, Nina Kühhorn, Julia Förner, Kim Siebert und Sarah Spiegel bildeten die erste Fünf, die gleich zu Beginn ordentlich auf die Tube drückte und mit 9:3 in Führung ging. Dann kamen die Mainzerinnen um die körperlich starke Kanadierin Berry, die im Vorfeld zwar als fraglich angekündigt war, dann jedoch knapp 32 Minuten spielte und ein double-double (13 Punkte und 13 Rebounds) auflegte, besser ins Spiel. Der ASC ging 9:10 in Führung. Vor allem Kim Siebert hielt in der Folge trotz körperlicher Unterlegenheit unter dem Korb jedoch hervorragend dagegen und  traf auch hochprozentig (6 von 6). Sie war jedoch schon frühzeitig foulbelastet, was Trainer Steffen Dauer aufgrund seiner kurzen Rotation zusätzlich Sorgen bereitete. Bamberg kämpfte aufopferungsvoll um jeden Zentimeter, Mainz punktete in der Folge vor allem über die starke Leonie Elbert und Patricia Sagerer. Die DJKlerinnen ließen den Ball sehr gut laufen und fanden immer wieder Kapitänin Julia Förner, die offensiv von Mainz nicht zu stoppen war und insgesamt 32 Punkte auflegte.  Sie wurde im zweiten Viertel vor allem durch Nina Kühhorn unterstützt, die in der ersten Hälfte 8 Punkte beisteuerte und im gesamten Spiel vor allem als Balldieb auffiel (6 Steals). Jedoch war sie neben Siebert die zweite aus Bambergs erster Fünf, die  schon früh Foulprobleme hatte. Beim Stand von 32:38 für Mainz wurden die Seiten gewechselt. Im dritten Viertel sah es zunächst so aus, als würde Mainz davon ziehen können, jedoch kamen die Bambergerinnen wieder heran. Für die mit vier Fouls belastete Siebert sprang nun Sarah Spiegel in die Bresche und stemmte sich beim Rebound gegen die überlegen ASClerinnen. Nach dem dritten Viertel war beim Stand von 52:54 noch alles offen. Kurz danach kassierten sowohl Siebert und auch Kühhorn ihr fünftes Foul, jedoch hielt die souverän Regie führende Jana Barth ihr Team mit zwei wichtigen Dreiern im Spiel. Auch Nora Hummel und Julia Volk steuerten nun Punkte bei und drei Minuten vor Schluss war Bamberg knapp vorne. Das Spiel wogte nun hin und her, keine Mannschaft konnte punkten. Nun kam der große Auftritt von Anna Hübschmann, die nervenstark einen Dreier verwandelte und ihr Team auf die Siegerstraße brachte. Sagerer führte die Mainzerinnen jedoch postwendend wieder heran, aber Julia Förner blieb an der Freiwurflinie unbeeindruckt, netzte beide Freiwürfe ein. Berry konnte nur noch zum Endstand von 71:70 verkürzen. 
DJK: Förner (32); Siebert (12); Kühhorn (8); Barth (6); Hübschmann (5); Spiegel (4); Volk (2); Hummel (2).