DJK verpasst Sensation nur knapp

Ein starkes Spiel lieferten sieben verbliebene Bambergerinnen beim Aufstiegsaspiranten in Bad Homburg ab. Bis kurz vor dem Ende der Partie war man durchgehend in Führung, bis die Gastgeberinnen auf der Zielgerade die Begegnung gerade noch drehen konnten. Durch den Ausfall von Anna Hübschmann konnten die Trainer Steffen Dauer und Samuel Gloser bei den Falcons nur noch sieben Spielerinnen aufbieten. Diese präsentierten sich aber wiederum als starke Einheit und bewiesen, welch tolle Teamchemie zwischen Trainer und Mannschaft herrscht: man ist mit wenigen Spielerinnen und ohne nominelle Centerin auf Augenhöhe, und das am vergangenen Wochenende sogar mit einer Spitzenmannschaft. Bamberg ließ im ersten Viertel den Ball laufen, fand immer wieder die freie Spielerin, und so lag man überraschend mit 11:23 vorn. Auch wenn die Falcons im zweiten Viertel herankamen, die jungen DJKlerinnen führten nicht nur zur Halbzeit (26:29), sondern auch über weite Strecken des dritten Abschnittes. Erst als die Gastgeberinnen um Anna-Maria Kammer (19 Punkte) und Haley Mc Donald  (17) ihre Würfe besser verwerteten, kam es im letzten Viertel zum Gleichstand und schließlich zum knappen Showdown. Bamberg war immer noch in Reichweite, die größenmäßig unterlegene Sarah Spiegel beherrschte dennoch die Abpraller (17 Rebounds), vor allem Julia Förner und Kim Siebert punkteten konstant. Somit führte die DJK vier Minuten vor Schluss mit 52:55 und schnupperte an der Sensation. In den letzten drei Minuten konnten die erfahrenen Aufstiegsaspirantinnen aus Bad Homburg das Spiel jedoch in ihre Richtung drehen, Bambergs kurze Rotation war mit den Kräften am Ende. Somit siegte der Favorit am Ende doch  noch mit 64:57. Aber die insgesamt 32 Minuten in Führung liegenden, tapfer kämpfenden DJKlerinnen, zeigten, dass sie auch gegen Spitzenteams mithalten können. Trotz ungünstiger Bedingungen mit generell wenigen Spielerinnen und dazu keiner Importspielerin, zeigt sich in den letzten Wochen weiterhin ein stetiger Aufwärtstrend und man freut sich somit auf das nächste Wochenende, wiederum hat man dann bei den Rhein-Main Baskets in Langen ein Auswärtsspiel zu bestreiten.

Förner (20); Siebert (16); Spiegel (7); Kühhorn (6); Barth (3); Hummel (3); Volk (2)